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Was uns das Feststecken in Dubai über Gastfreundschaft gelehrt hat

Unser Chief Customer Officer stand auf dem Balkon seines Hotels in Dubai und beobachtete, wie Raketen über den Nachthimmel zogen, während seine Familie drinnen schlief. Sekunden später heulten Sirenen auf, und alle sprangen aus ihren Betten, um sich in Treppenhäusern und Kellern zu versammeln – mitten in der Nacht, stundenlang wartend, bis endlich Entwarnung gegeben wurde.

Unser Team konnte schließlich sicher nach Hause zurückkehren, und uns ist sehr bewusst, dass viele Menschen in der Region mit weitaus verheerenderen Situationen konfrontiert waren. Dennoch stellte dieses Erlebnis die Woche, die wir geplant hatten, völlig auf den Kopf.

Sirvoy hatte mehr als 60 Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Welt zu einer Woche gemeinsamer Arbeit zusammengebracht. Stattdessen fanden wir uns in einer Situation wieder, wie sie viele unserer Kunden leider nur zu gut kennen: eine plötzliche Krise, die alles durcheinanderbringt. Wir erlebten aus erster Hand, was es bedeutet, in einer Ausnahmesituation vollständig auf Gastfreundschaft angewiesen zu sein.

Wenn Systeme den Stress verstärken

Das Hotelpersonal in Dubai war professionell, ruhig und unglaublich hilfsbereit. Dennoch wurde in dieser Woche eine wichtige Lektion deutlich: dass Technologie unter Druck versagen kann.

Als sich die Krise entwickelte, hatten die Systeme des Hotels Schwierigkeiten, Schritt zu halten. Vorausbezahlte Pauschalangebote gingen im System verloren, Reservierungsaktualisierungen wurden nicht korrekt synchronisiert, und selbst grundlegende Gästearrangements erforderten ständig manuelle Eingriffe.

Im Vergleich zur eigentlichen Krise mögen solche administrativen Probleme klein erscheinen. Doch in diesem Moment rauben sie enorm viel emotionale Energie. Wenn Gäste verängstigt sind, Nachrichten verfolgen und hektisch mit besorgten Angehörigen kommunizieren, sollte das Hotelpersonal frei sein, um zu unterstützen und Sicherheit zu vermitteln. Stattdessen sahen wir, wie engagierte Mitarbeitende hinter Bildschirmen feststeckten – gezwungen, fehlerhafte Software zu beheben und Engpässe zu verwalten, statt sich auf die Menschen vor ihnen zu konzentrieren.

Für die schwierigsten Tage bauen

„Was uns völlig klar geworden ist: Wenn alles andere auseinanderfällt, müssen sich Hotels darauf verlassen können, dass ihre Software einfach funktioniert. Sie können es sich nicht leisten, Technologie zu reparieren, während sie sich um verängstigte Gäste kümmern, mit Behörden koordinieren oder selbst um ihre Sicherheit besorgt sind.“

- Mats Persson, CEO von Sirvoy.

Gäste, die sich in Notlagen befinden – sei es eine globale Krise, eine Naturkatastrophe oder ein persönlicher Verlust – haben keine Energie mehr für Probleme, die gar nicht erst auftreten sollten. Sie brauchen Systeme, über die sie nicht nachdenken müssen, weil sie so zuverlässig funktionieren. Die beste Hospitality-Software ist dann am wertvollsten, wenn sie unsichtbar bleibt.

Dieses Streben nach Zuverlässigkeit war schon immer ein zentraler Bestandteil von Sirvoy. Doch unsere eigene Krise zu erleben, hat daraus mehr als nur eine Geschäftsphilosophie gemacht – es ist zu einer persönlichen Überzeugung geworden.

In der Hotellerie zeigt sich der wahre Test nicht daran, wie gut dein Unternehmen an den perfekten, sonnigen Tagen läuft. Entscheidend ist, ob man sich auf Systeme, Menschen und Partner verlassen kann, wenn das Unerwartete eintritt.

Genau diesen Standard wollen wir mit Sirvoy erfüllen – jeden einzelnen Tag.

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